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Was es im Kalmar Schloss zu sehen gibt

Die Goldene Halle, der Schachbrettsaal und das Burgverlies – ein Concierge-Guide zu den Highlights eines Besuchs im eigenen Tempo.

Aktualisiert Juli 2026 · Kalmar Castle Tickets Concierge-Team

Die Burg Kalmar wird im eigenen Tempo ohne festgelegte Route erkundet. Daher hilft es, die Highlights im Voraus zu kennen, um einen entspannten zwei- bis dreistündigen Besuch zu planen. Das Gelände teilt sich natürlich in die Renaissance-Prunkräume und die älteren mittelalterlichen Befestigungsanlagen auf, wobei das Burgverlies das Erlebnis abrundet. Dieser Guide führt durch die Sehenswürdigkeiten in jedem Bereich.

Was ist der Goldene Saal, und warum ist er bedeutend?

Die Goldene Halle besitzt eine Kassettendecke mit Goldblattverzierung, die vom Betreiber als eines der am besten erhaltenen Beispiele des 16. Jahrhunderts in den nordischen Ländern beschrieben wird. An den Deckentafeln ist noch die originale Bemalung aus dem 16. Jahrhundert zu sehen. Es ist der Raum, an den sich die meisten Besucher am lebhaftesten erinnern, und er belohnt einen langsamen, ungezwungenen Blick nach oben.

Nur wenige Renaissance-Innenräume in Nordeuropa haben sich so unversehrt erhalten – das verleiht dem Goldenen Saal seinen Ruf unter Schlossbesuchern und Historikern gleichermaßen.

Was gibt es sonst noch in den königlichen Gemächern zu entdecken?

Das Gemach der Königin beherbergt ein Bett und Einrichtungsgegenstände aus dem 16. Jahrhundert, die an den Alltag am Hof der Wasa erinnern, während die angrenzende Königskammer eine Geheimtür verbirgt – ein kleines, aber vielsagendes Detail, das zeigt, dass selbst ein Renaissance-Palast mit Blick auf eine schnelle Flucht gebaut wurde.

Der Rutsalen (Schachbrettsaal) in der Nähe verdankt seinen Namen siebzehn kunstvoll eingelegten Holztafeln, die seine Wände säumen – eine handwerkliche Meisterleistung, die es wert ist, in Ruhe betrachtet zu werden.

Was gibt es in den Befestigungsanlagen und im Burgverlies zu sehen?

Unterhalb und um die Prunkräume herum sind die mittelalterlichen Befestigungsanlagen der Burg weitgehend intakt erhalten – dicke Ringmauern, runde Ecktürme und ein Burggraben, der dies einst zu einer echten Inselfestung machte. Das Burgverlies (Fångtornet) war das früheste Gefängnis der Burg, und die Ausstellung Kvinnofängelset rekonstruiert das Frauengefängnis des 19. Jahrhunderts mit Einrichtungsgegenständen aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Keiner der beiden Bereiche benötigt lange für eine gründliche Besichtigung, doch beide verleihen einem Besuch, der sonst vor allem die vergoldeten Renaissance-Säle in den Mittelpunkt stellt, zusätzliche Tiefe und Kontrast.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das absolute Highlight auf Schloss Kalmar?

Die Goldene Halle – eine Kassettendecke mit Goldblattverzierung, die der Betreiber als eines der am besten erhaltenen Beispiele des 16. Jahrhunderts in den nordischen Ländern beschreibt – zusammen mit den geschnitzten Holztafeln des Schachbrettsaals und dem Verlies im Burgverlies.

Was ist der Unterschied zwischen den Prunkräumen und den Befestigungsanlagen?

Die Repräsentationsräume sind die Renaissance-Anbauten, die im 16. Jahrhundert für den Hof der Wasa errichtet wurden – der Goldene Saal, der Schachbrettsaal, das Appartement der Königin und die Königskammer. Die Befestigungsanlagen sind der ältere, defensive mittelalterliche Kern, darunter der Gefängnisturm der Burg. Der Gang zwischen ihnen zeigt den Wandel der Burg von der Festung zum Königshof.

Gibt es ein Verlies auf Schloss Kalmar?

Ja – der Gefängnisturm der Burg beherbergt einen Verlies-Schacht aus den Jahrhunderten, in denen die Burg in erster Linie als defensive Festung und nicht als königliche Residenz diente.